Ausgangslage

3/4 der rund 230.000 ausländischen Studierenden in Deutschland kommen aus Entwicklungs- und Schwellenländern. Sie tragen in exzellenter Weise zur Internationalisierung der deutschen Hochschulen bei.

Ausländische Absolvent(inn)en bereichern mit ihrem Fachwissen den deutschen Arbeitsmarkt. Sie sind zukünftig dringend benötigte Fachkräfte in ihrem Heimatland und stellen dann gute Brückenbauer(innen) zwischen den Ländern dar.

85% dieser Studierenden verdienen sich ihr Studium selbst. Sie sind sogenannte "freemover", d.h. sie erhalten kein Stipendium und damit gibt es für sie keine spezifischen Betreuungsangebote wie für die Stipendiaten.

Um sich in der deutschen Hochschul- und Alltagskultur zurechtzufinden, sich sozial zu integrieren sowie ihr Studium entwicklungspolitisch auszurichten, sind Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika auf spezifische Orientierungsprogramme angewiesen.

Das Studienbegleitprogramm (STUBE) bietet diesen Studierenden einen Raum zum erfahrungs- und entwicklungsbezogenen Informationsaustausch. Es setzt schon zu Beginn des Studiums an und ist studienbegleitend ein Forum sowohl für Fragen nachhaltiger Bildung und Entwicklung als auch der persönlichen Zukunftsplanung. Ebenfalls wird ein Bezug zur Heimat geschaffen und erhalten.

 

STUBE